Im Bann der
Sozialen Netzwerke und Plattformen
Aufgrund dieser
weltoffenen Kommunikationsplattformen bleibt es natürlich
nicht aus, dass auch Kinder und Jugendliche diesem Trend hinterher
jagen. Ist es doch inzwischen normal viele Freunde bei den Social
Networks oder Social Medias, wie SchülerVZ oder Facebook
„zu adden“ (hinzuzufügen) oder neuerdings
bei Twitter. Damit auch jeder weiß, mit wem man sich online
schreibt, teilt man persönliche Daten, wie z.B. Name, Adresse,
Hobbys, Schule, Geburtsdatum (damit man von allen
„Freunden“ Glückwünsche erhält)
mit. Auch wenn diese Daten nur von registrierten Nutzern gelesen werden
können, sind sie im Internet verfügbar und werden auf
Datenservern, die irgendwo in der Welt stehen, gespeichert. Eine
direkte Kontrolle über die Veröffentlichung der
eigenen Daten ist somit nicht vorhanden und so haben Hacker leider
häifig leichtes Spiel an diese Daten zu kommen. Beispiele
über solche Fälle gibt es leider viele.
Daher
sollte man sich im Klaren sein, was, wie und vor allem wo man etwas
über sich selbst
„veröffentlicht“. Welchen Zweck soll es
erfüllen? Brauche ich wirklich (unbekannte) Online Freunde?
Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche aufgeklärt werden,
was ein „Besuch“ im Internet und eine Registrierung
mit Namen und Adresse auf welchen Seiten auch immer für
Konsequenzen mit sich tragen kann. Auch eine Nutzungsdauer z.B.
fürs Chatten sollte vereinbart werden. Und auch bevor man sich
auf einer Chat Seite registriert das Kleingedruckte lesen, denn nicht
selten werden nach Ablauf einer kostenlosen Textzeit, Gebühren
fällig, die man vorher nicht gesehen bzw. gelesen hat.